Franziska und Karl – Liebe

Ein Balkon in Verona? Wien hat mehr Liebe(n) und ein Tadsch Mahal. Das Faniteum im Hanschweg in Ober St. Veit ist das Tadsch Mahal Wiens.

Marmor aus Italien, Chorgestühl aus der Bretagne, Reliefs aus Spanien, ein Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert. Welche Liebe wird hier beweint? Die Liebe von Karl Graf Lanckoronski und Franziska Xaveria von Attems-Heiligenkreuz. Eine Liebe, die 1892 begann und zerstört wurde nach nur einem Jahr bei der Geburt des Sohnes Anton. Eigentlich war der Platz an dem das Faniteum heute steht als Wohnsitz für die Familie gedacht. Doch nach der Geburt des Sohnes stirbt Franziska und Karl beschließt seiner Frau ein Mausoleum zu bauen. Architekt war Emanuel La Roche. Sie darf jedoch dort nicht begraben werden. Die Wiener Vorschriften verhindern das. Trotzdem errichtet der Graf den Bau, zumindest als Erinnerung und auch um eine soziale Aufgabe erfüllen: ein Erholungsort für arme Mädchen, die frisch aus Spitälern entlassen waren.

Heute befindet sich darin das Kloster St. Josef der unbeschuhten Karmelitinnen. Wenn man eine Messe besucht, sieht man das Marmorrelief auf dem der Graf das neugeborene Kind im Arm hält und seiner Frau die Hand reicht.

Mehr zum Faniteum.

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