Mein Versuch, auf der Pecha Kucha Night am 8. Oktober 2009 im Rahmen der Vienna Design Week, zu „beweisen“: Wien ist zu Recht lebenswerteste Stadt der Welt 2009 geworden.
Mein Versuch, auf der Pecha Kucha Night am 8. Oktober 2009 im Rahmen der Vienna Design Week, zu „beweisen“: Wien ist zu Recht lebenswerteste Stadt der Welt 2009 geworden.
Im kommenden Sommer feiert der Begriff Allergie seinen 102. Geburtstag. Vielleicht tummeln sich an diesem Tag die Pollen mal nicht so stark, weil das ein trauriger Tag für sie ist. Denn jemand hat ihre „Neben“wirkungen erahnt. Ein Wiener natürlich – wer sonst. In Wien natürlich – wo sonst. Clemens von Pirquet (1874 – 1929), ein Kinderarzt, begründete mit einem Kollegen die Lehre von den Allergien. Den Begriff erfand Pirquet. Er addierte die griechischen Worte anders & Tat. Wobei es da verschiedene Deutungen gibt. So auch: anders & Funktion, verändert & Aktion. Namensdeutungen hin oder her, eine allergische Reaktion ist eine allergische Reaktion. Wen sie trifft, dem gibt sie keine Kraft mehr zum Deuten. Den quält diese über & Reaktion seines Immunsystems auf eigentlich „harmlose“ Stoffe wie Pollen & Co.
Pirquet arbeitete als Kinderarzt im Wiener St.-Anna-Kinderspital; bei der Behandlung von an Diphterie erkrankten Kindern verwunderten ihn die Nebenwirkungen der Impfungen. So waren seine Untersuchen und die Allergie-Definition zu Beginn erst auf die so genannte Serumkrankheit bezogen. Den Namen Allergie veröffentlichte er zum ersten Mal in gedruckter Form in der „Münchner Medizinischen Wochenschrift“ vom 24. Juli 1906.
Pirquet war allerdings schon damals klar, das nicht nur diese Impfreaktionen allergische Reaktionen waren, sondern das es noch ein viel breiteres Spektrum an Allergien geben würde. Und so konnte die Berliner Charité den 100. Geburtstag des Wortes Allergie mit einer reichhaltigen Ausstellung begehen, die von der ersten bekannten Symptomen einer Katzenhaarallergie um 1570 bis zu düsteren Prognosen für die allergische Zukunft des Menschen in den Industrieländern reichte. [2] Den Rest des Beitrags lesen »
2008-01-17
Auf Wiener Geschichtsbewusstsein ist Verlass. Die kaputte Gedenktafel wurde abgenommen. Sobald die neue Tafel hängt, werde ich hier ein Foto dazu stellen.
2008-01-12
Landsteiner – einen der erstaunlich zahlreichen Wiener Medizin-Nobelpreisträger (in Wien geboren, in Wien studiert bzw. gelehrt) – habe ich hier vorgestellt. Eine freudige Überraschung für mich ist die Entdeckung, das er am gleichen Gymnasium wie Stefan Zweig sein Abitur gemacht hat. Eine etwas peinliche Komponente jedoch der Zustand der Gedenktafel in der Wasagasse im 9. Bezirk.
Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger in und aus Wien
Was ist Ihnen wichtiger? Eine für Sie passende Bluttransfusion oder Ihr Seelenheil? Zugegeben, keine faire Frage. Sicher hätten Sie gern beides – wenn benötigt die richtige Bluttransfusion und eine ausbalancierte Seele. Genau deshalb gebührt Karl Landsteiner (1868 – 1943) mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie Sigmund Freud. Denn Karl Landsteiner entdeckte 1901 in Wien die Blutgruppen A, B und 0 und ermöglichte damit die Rettung vieler Leben durch Bluttransfusionen. Den Rest des Beitrags lesen »
Wer ist der bedauernswerte Mann, dem an einem der verkehrsumtostesten Plätze Wiens ein Denkmal gesetzt wurde? Das habe ich mich schon oft auf dem Weg zum Flughafen gefragt. Am Donaukanal, nahe der Urania und dem Stubenring.
Dort im Dreieck Radetzkystraße 1 / Obere Weißgerberstraße 2 errichteten die Architekten Ferdinand Hrach und Franz Gruber 1897 – 99 die erste Zentralstation der „Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft“. An der Nordfassade des Den Rest des Beitrags lesen »
Napoleon gelang es nicht Wiens Eingeweidewürmer zu stehlen!
So eine anerkennende Schlagzeile hätte Bremser verdient. 1809 verhinderte der „Wurm-Doktor“ Bremser während der Besetzung Wiens durch Napoleon die Plünderung der damals weltweit größten Helminthensammlung im k.k. Naturaliencabinet, dem Vorgänger des heutigen Natur-historischen Museums Wien. Den Rest des Beitrags lesen »
„Als es in meinem Organismus klargeworden war, daß das Schreiben die ergiebigste Richtung meines Wesens sei, drängte sich alles hin und ließ alle Fähigkeiten leer stehen, die sich auf die Freuden des Geschlechts, des Essens, des Trinkens, … , richteten. Das war notwendig, weil meine Kräfte in ihrer Gesamtheit so gering waren, daß sie nur gesammelt dem Zweck des Schreibens halbwegs dienen konnten.“
Diese Art Lebensweg führt Kafka am 10. April 1924 in die „schönste und größte laryngologische Klinik der Welt“. Nach Wien Den Rest des Beitrags lesen »